Die Besiedlung des Raumes an der Obermosel

Schon vor über 2.000 Jahren besiedelten die Römer unsere Region, welche vorher bereits von Kelten bewohnt worden war.

Die Römer bauten auf keltischen Grundmauern, bauten Bodenfrüchte und Wein an und betriebenen lebhaften Handel. Schiffe brachten die Waren vor allem moselabwärts und versorgten so die Legionen.

Trier (Augusta Treverorum, lateinisch für »Stadt des Augustus im Land der Treverer«) wurde im 4. Jhdt. Hauptstadt des weströmischen Reiches und zur größten Stadt nördlich der Alpen. 

Die gut ausgebaute Fernstraße führte vom Mittelmeer über Lyon, Metz, Nennig und Konz und verband Trier mit dem Zentrum des Römerreiches. Die Römer brachten uns nicht nur den Wein, sondern hinterließen auch zahlreiche Spuren, die Sie heute noch besichtigen können.

Zahlreiche lebendige Spuren haben die Römer im Zuge ihrer Besiedlung der hiesigen Großregion hinterlassen. Ob zu Fuß, zu Pferd, mit schwer beladenen Fuhrwerken oder mit dem Schiff; ihre Intention war die ständige Erweiterung ihres Imperiums. 

Voraussetzung dazu war ein dichtes Straßennetz, das die Fortbewegung und Erschließung erleichterte. In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen wurden Raststätten und Siedlungen errichtet, die teilweise schnell wuchsen.

Damit verbunden war die wirtschaftliche, kulturelle und religiöse Entwicklung in den eroberten Gebieten, die Verschmelzung ihrer südländischen Kultur und Lebensart mit den Traditionen der hier ansässigen Kelten. 

Paläste und Villen, Brücken und luxuriöse Badeanlagen, Tempel und Grabmale, Kelteranlagen, Steinbrüche, Bergwerke und Kalkbrennereien sind beredte Zeitzeugen eines bedeutenden Erbes.

Interessante Informationen, von den Kelten bis in die heutige Zeit, finden Sie auf den nächsten Seiten, beginnend mit »Kelten, Götter & Druiden«


 

Tabula Peutingeriana