Wormeldingen

Wormeldingen (lux.: Wormer, Wuermeldeng, frz.: Wormeldange) ist eine Gemeinde im Großherzogtum Luxemburg und gehört zum Kanton Grevenmacher. Sie liegt an der Mosel und ist mit der deutschen Ortschaft Wincheringen auf dem gegenüberliegenden Ufer durch eine Straßenbrücke verbunden.

Die Gemeinde Wormeldange besteht aus den Ortschaften:

  • Ahn
  • Dreiborn
  • Ehnen
  • Kapenacker
  • Lehbusch
  • Machtum
  • Wormeldange
  • Wormeldange-Haut      


»Wenn der Riesling der König der Weine ist, dann ist die Gemeinde Wormeldingen seine Residenz.«   

Die Gemeinde Wormeldingen setzt sich aus den Ortschaften Ahn, Ehnen. Machtum, Wormeldingen und Wormerberreg zusammen, dazu gehören noch die beiden Ansiedlungen Kapenacker und Dreiborn. Zwischen Ehnen und Wormerberreg liegt die »Cite Leibesch«. 

Wormeldingen ist mit 13 km Moselufer von Hüttermühle (Hettermillen) bis zur Deysermühle (Deysermillen) und 360 ha Weinbergen die Gemeinde mit der größten Weinanbaufläche im Großherzogtum.

Eine berühmte, wenn nicht die berühmteste, Luxemburgische Weinlage ist »Wormeldinger Koeppchen«. Von dieser Kuppe mit ihrer kleinen Kapelle hat man einen wunderschönen Blick über das Moseltal.    

Ehnen (luxemburgisch Éinen) ist heute ein Ortsteil der Gemeinde Wormeldange im Kanton Grevenmacher in Luxemburg.

Das Winzerdorf hat rund 500 Einwohner. Ehnen erstreckt sich über zwei Seitentäler der Mosel, die hier die Grenze zwischen Rheinland-Pfalz (Deutschland) und Luxemburg bildet.

Ehnen liegt ungefähr auf halber Strecke zwischen Schengen und Wasserbillig. Ehnen und die umliegenden Dörfer gehörten, wie schon oben erwähnt, zum »Hof Lenneng« (Lenningen), der zwischen 967 bis 1795 dem Bistum Trier unterstand. Ehnen weist mit seinen engen Gassen, einem Weinmuseum und der einzigen Rundkirche Luxemburgs einige Sehenswürdigkeiten auf.

Ehnen war im 13. Jahrhundert Eigentum des Domkapitals in Trier. Heute zählt das Dorf mit seinen historischen Dorfkern, den verwinkelten engen Gassen und Bürgerhäusern, die teilweise aus dem 15. bis 18. Jahrhundert stammen und sich um die runde Kirche versammeln, zu einem der schönsten Moseldörfern. 

Die früher frühgotische Kirche wurde im Jahre 1826 in einen imposanten Kuppelbau umgewandelt. Lediglich der romanische Turm ist bis heute erhalten.

Dieser Turm sowie das sogenannte »Casino«, ein turmartiges Renaissance-Haus, gelten zusammen mit einer Fußgängerbrücke über einen der Mosel zufließenden Bach, als die ältesten Bauten des Dorfes.

In dem Winzerhaus, welches das Weinmuseum beherbergt, lässt sich ebenfalls ein Dokumentations- und Kulturzentrum über Weinbau und Weinbereitung besichtigen. Dort werden Winzerwerkzeuge sowie Utensilien und Fotos, welche die Weinherstellung erläutern, ausgestellt. 

Von dem Museum aus kann man einen Rundgang zu den historischen Gebäuden von Ehnen unternehmen: Patrizierhäuser aus verschiedenen Jahrhunderten, mit Steinbögen über Türen und Fenstern sowie den Wappen ihrer Erbauer.