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Sehenswertes

Seit 1881 befindet sich ein Kalkwerk in der Gemeinde, welches die im Untertagebau gewonnenen Kalksteine zu Kalk brennt und weiter verarbeitet.

Der Brennbetrieb des Kalkwerks wurde Ende des Jahres 1998 eingestellt und das Werk zu einem reinen Rohsteinbetrieb umstrukturiert. Zur Zeit werden circa 600.000 - 700.000 Tonnen Rohsteine jährlich abgebaut.

Von den vormals 300 Arbeitsplätzen im Kalkwerk sind im Jahre 2003 nur noch circa 60 vorhanden. Trotzdem ist die bergbauliche Tradition weiterhin prägend für den Ort.

In den 1910er und 1920er Jahren entstand durch das Kalkwerk eine Werkssiedlung, die Wohnkolonie »Mariendorf« mit circa 70 Wohnungen und eine Direktorenvilla (Marienstraße 1), nach einheitlichen Konzept in neubarocken Formen errichtet. Planer waren die Firmen Itschert und Zülpin.   

       

Ehemalige »Klautermühle«

Die schon im 14. Jahrhundert genannte »Klautermühle« wurde 1794 neu erbaut und ist heute stark verändert. 1942 brannten infolge der Kriegsereignisse fünf Häuser ab.

Der »Dicke Müller Wursthorn« übernahm 1820 die Klautermühle und baute den Mühlenteich aus. Es war ein sehr gefürchteter Mann der stets von einem großen Hund begleitet wurde. Er soll außerdem ein Zauberer gewesen sein, denn er konnte aus einem Stock eine Schlange machen, konnte Eier backen ohne Feuer, ließ in 10 Minuten dicke Salatköpfe wachsen usw.

Joh. Wursthorn endete am 24.7.1851 durch Selbstmord. Es war 66 Jahre alt.

Auf diese Weise entzog er sich dem irdischen Richter, denn es stellte sich heraus, dass er schwer verschuldet war und außerdem im Elsass eine Frau mit 2 Kindern hatte sitzen lassen.  

        

Gewann »Galgenberg«

Hier soll ehemals der Galgen gestanden haben:

Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:

  • lon: 6.431775, lat: 49.66416
  • Lagequalität der Koordinaten: Vermutlich
  • Flurname: Galgenberg 

       

Einzeldenkmäler

Als Einzeldenkmäler sind sehenswert:

Katholische Filialkirche St. Kunibert, Moselstraße 16 (neugotischer Saalbau, 1893)

  • Dreiseithof, Moselstraße 38, (bezeichnet 1689, Erweiterung 1878)
  • Kellerportal, (an) Moselstraße 45, (Wappenrelief, bezeichnet 1613)
  • Quereinhaus, Moselstraße 49, (spätklassizistischer Krüppelwalmdachbau, bezeichnet 1859)
  • Wegekreuz in den südwestlich von Wellen anschließenden Weinbergen, nahe der Obermoselstraße, (klassizistischer Sandsteincippus, bezeichnet 1836)

       

weiter sind interessant und sehenswert u.a. 

Kalkstein-Abbau:

  • Josef-Stollen
  • Michael-Hansen-Stollen


Hinweis: Laut § 39 des Bundesnaturschutzgesetzes beginnt die Fledermausschutzzeit am 01. Oktober und endet am 31. März. In diesem Zeitraum ist das Betreten von Höhlen, Grotten, Bunkern, Stollen und anderen potenziellen Winterschlafbehausungen von Fledermäusen gesetzlich untersagt! (Red.)